Bekanntmachungen / Aushänge

Die Gemeinde Weßling gibt bekannt, dass derzeit keine Grundstücke der Gemeinde veräußert werden.

Die Gemeinde Weßling weißt ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei den folgenden Planungen um ENTWÜRFE handelt.

Bebauungsplan „sozialer Wohnungsbau Gartenstraße Weßling"

Aufstellungsbeschluss

Der Grundstücks- und Bauausschuss der Gemeinde Weßling hat in seiner Sitzung am 14.07.2020 die Aufstellung des Bebauungsplanes „sozialer Wohnungsbau Gartenstraße Weßlingd“ in Weßling beschlossen. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans mit der Fl.Nrn. 436/14, Gemarkung Weßling, ist aus nachfolgendem Lageplan ersichtlich, der Bestandteil der Bekanntmachung ist.

Mit der Planung werden folgende Ziele verfolgt:

  • Schaffung der planungsrechtlichen Zulässigkeit einer Wohnanlage mit geförderten Mietswohnungen und einer Tiefgarage für den sozialen Wohnungsbau

Der Grundstücks- und Bauausschuss hat in seiner Sitzung am 14.07.2020 weiter beschlossen, für den Bebauungsplan das beschleunigte Verfahren nach § 13a BauGB (Bebauungsplan der Innenentwicklung) durchzuführen.

Mit der Planung wird der Plnungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München, Arnulfstraße 60, 80335 München beauftragt.

 

Bebauungsplan „Wohngebiet Schulstraße - sozialgerechtes Wohnen"

Aufstellungs- und Billigungsbeschluss

Der Grundstücks- und Bauausschuss der Gemeinde Weßling hat in seiner Sitzung am 14.07.2020 die Aufstellung des vorhabensbezogenen Bebauungsplanes „Wohngebiet Schulstraße – sozialgerechtes Wohnen“ in Weßling beschlossen.

Der Grundstücks- und Bauausschuss der Gemeinde Weßling hat weiterhin in seiner Sitzung am 14.07.2020 den Entwurf des Bebauungsplans vom 14.07.2020 und eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 1 BauGB beschlossen.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplans mit der Fl.Nrn. 327, Gemarkung Weßling, ist auf nachfolgendem Lageplan ersichtlich, der Bestandteil der Bekanntmachung ist.

Zielsetzung:

  • Realisierung einer Bebauung des geplanten Wohnungsbaugebietes zur Deckung der Nachfrage an Wohnungen mit sozialer Bindung
  • Verfügungstellung von 3-geschossigen Wohngebäuden mit ca. 24 neuen Wohnungen für sozialgerechtes Wohnen
  • Der bestehende Wohndruck soll im Gemeindegebiet von Weßling damit abgemildert werden

Verfahrensart:

Der Bebauungsplan wird als Bebauungsplan der Innenentwicklung gem. § 13a BauGB, ohne Durchführung einer Umweltprüfung, aufgestellt.

Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung

Die Gemeinde Weßling gibt allgemein Gelegenheit zur Information . Die öffentliche Darlegung der allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung mit der Möglichkeit zur Erörterung und Äußerung wird in der Zeit vom

03. August bis 14. September 2020

in der Gemeinde Weßling, Gautinger Straße 17, 82346 Weßling, Zimmer 5, während der allgemeinen Geschäftszeiten durchgeführt. Gesonderte Termine außerhalb der Geschäftszeiten können telefonisch vereinbart werden.

Mit der Planung wird das Ingenieurbüro Vogg, Alemannenstraße 35, 86845 Graoßaitingen beauftragt.

Auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und Satz 2 sowie Abs. 4 BauGB über die fristgemäße Geltendmachung etwaiger Entschädigungsansprüche für Eingriffe in eine bisher zulässige Nutzung durch diesen Bebauungsplan und über das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen wird gemäß § 44 Abs. 5 BauGB hingewiesen.

 

Bebauungsplan 1. Änderung "Sondergebiet Kiesabbau mit Bauschutt-Recycling und Rekultivierung" im Bereich Hoflaich

Erneute Öffentliche Auslegung

Der Grundstücks- und Bauausschuss der Gemeinde Weßling hat in seiner Sitzung am 05.02.2019 die Aufstellung des Bebauungsplans 1. Änderung „Sondergebiet Kiesabbau mit Bauschutt-Recycling und Rekultivierung“ im Bereich Hoflaich, Oberpfaffenhofen beschlossen.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplans mit der Fl.Nr. 984 ist aus nachfolgendem Lageplan ersichtlich, der Bestandteil der Bekanntmachung ist.

Es liegen folgende umweltbezogene Informationen vor:

Die Untersuchung der Verträglichkeit mit den jeweiligen Schutzzielen ergab, dass die Verlängerung des Betriebs der Anlagen insbesondere aufgrund seiner Lage in einem bestehenden Abbaugebiet und im Vergleich zur derzeitigen Nutzung nicht nachteilig auf die jeweiligen Funktionen und Ziele der Schutzgebiete wirkt.

Auf die natürlichen Schutzgüter hat die Planung folgende Auswirkungen:

Das Schutzgut Mensch ist nicht nachteilig betroffen, da die landschaftliche Erholungsqualität nicht beeinträchtigt und das Verkehrsaufkommen nicht signifikant zunehmen wird.

Für Tiere und Pflanzen und ihre Lebensräume ruft die Planung keine dauerhaft nachteiligen Wirkungen hervor. Durch die geplante Verlängerung der Nutzungsbefristung verzögert sich zwar das Erreichen des Rekultivierungszieles, der Kiesabbau sowie die Wiederverfüllung der Grube sollen allerdings wie ursprünglich vorgesehen bis Ende 2023 abgeschlossen sein. Es ist vorgesehen, die Umsetzung der Ausgleichsflächen im direkten Anschluss durchzuführen. Eine erhebliche Beeinträchtigung des Schutzgutes Tier und Pflanzen sowie der biologischen Vielfalt ergeben sich durch die Bebauungsplanänderung nicht.

Mit der geplanten Verlängerung der Nutzungsbefristung ergeben sich keine zusätzlichen Versiegelungen oder Schadstoffbelastungen, die zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Schutzgutes führen. Die vorliegenden Genehmigungen enthalten Auflagen zum Schutz des Bodens und zu einem sach- und fachgerechten Betrieb der Anlagen, so dass der Schutz des Bodens gewährleistet ist. Insgesamt ist der Eingriff für die Schutzgüter Boden und Wasser gegenüber dem Ist-Zustand als unverändert einzustufen.

Für die klimatischen Bedingungen sind die Auswirkungen der geänderten Planung aufgrund der standörtlichen Ausgangsbedingungen ebenfalls nicht erheblich.

Mit der geplanten Bebauungsplanänderung und der Verlängerung der Nutzungsbefristung ergeben sich keine Veränderungen bzgl. möglicher Auswirkungen auf das Landschafts- und Ortsbild.

Die naturschutzrechtliche Eingriffsermittlung wurde bereits im Rahmen der erteilten Abgrabungsgenehmigung behandelt. Es ist eine Verfüllung und Rekultivierung als landwirtschaftliche Nutzfläche für einen Großteil der Fläche vorgesehen sowie ein Anteil von 30 % der Abbaufläche, die dem Naturschutz dauerhaft zuzuführen ist. Für diesen Flächenanteil wurde ein Ausgleichskonzept entwickelt. Ein zusätzlicher Ausgleichsbedarf ergibt sich durch die geplante Bebauungsplanänderung nicht.

Die Umweltprüfung kam zum Schluss, dass Umsetzung der geplanten Vermeidungs- und Minimierungsmaßnahmen und nach Durchführung der dargestellten Ausgleichsmaßnahmen keine nach § 14 (1) BNatSchG erheblichen Beeinträchtigungen verbleiben.

Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind zur Planung verfügbar:

Schutzgut

Umweltbezogene Information

Mensch

-    Stellungnahme des Kreisbauamts vom 08.04.2019: Hinweis auf die Frist für die Verlängerung der Betriebs am bestehenden Standort.

-    Stellungnahme der Unteren Immissionsschutzbehörde vom 08.04.2019: Hinweise auf den konkreten Standort der Recyclinganlage und die Lagerflächen für Bauschuttmaterialien

-    Stellungnahme des WWA Weilheim vom 05.04.2019: Hinweis auf die Möglichkeit, die Vorgaben zur Wiederverfüllung am bestehenden Standort fristgerecht umzusetzen

Tiere und Pflanzen

-    Aussagen zur Eingriffsermittlung im Umweltbericht

Wasser

-    Angaben zum noch nicht festgesetzten Trinkwasserschutzgebiet aus dem BayernAtlasplus, Abfrage Aug. 2019.

-    Stellungnahme des WWA Weilheim vom 05.04.2019: Hinweis auf die Möglichkeit, die Vorgaben zur Wiederverfüllung am bestehenden Standort fristgerecht umzusetzen

Fläche und Boden

-    Angaben zum Flächenverbrauch im Umweltbericht

-    Stellungnahme des Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vom 01.04.2019: Hinweis auf die mögliche Beeinträchtigung der angrenzenden landwirtschaftlich genutzten Grundstücke durch den verlängerten Betrieb

Klima

-    Informationen aus topographischen Karten

Kultur- und sonstige Sachgüter

-    Datenbankabfrage beim Bayerischen Denkmalatlas (online) vom 10.09.2015: Vom Vorhaben sind keine Denkmäler betroffen

Der vom Grundstücks- und Bauausschuss, in seiner Sitzung am 14.07.2020, gebilligte und zur Auslegung bestimmte Entwurf des Bebauungsplans 1. Änderung „Sondergebiet Kiesabbau mit Bauschutt-Recycling und Rekultivierung“ sowie der Entwurf der Begründung und der Umweltbericht liegt im Rathaus der Gemeinde Weßling, Gautinger Straße 17, 82234 Weßling, EG, Zimmer Nr. 5 in der Zeit vom

03.08.2020 bis 14.09.2020

Während der allgemeinen Dienststunden:

Montags bis freitags, von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr,

und donnerstags von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr,

öffentlich zu jedermanns Einsicht aus.

Während der Auslegungsfrist kann jedermann Stellungnahmen zu dem Entwurf abgeben.

Die Planunterlagen stehen Ihnen auf der Internetseite der Gemeinde Weßling (www.gemeinde-wessling.de) unter Rathaus & Verwaltung / Bekanntmachungen / Bauamt / 1. Änderung „Sondergebiet Kiesabbau mit Bauschutt-Recycling und Rekultivierung“ ab dem 24.07.2019 zum Download für den genannten Zeitraum (03.08.2020 – 14.09.2020) zur Verfügung.

Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben können und dass ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung unzulässig ist, soweit mit ihm nur Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

 

 

Sanierungsgebiet "Weßling Zentrum"

Der Gemeinderat der Gemeinde Weßling hat in seiner Sitzung am 25.07.2017 den Feststellungsbeschluss für das Sanierungsgebiet „Weßling Zentrum“ gefasst und die vorbereitende Untersuchung sowie das integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) abgeschlossen.

Das Zentrum von Weßling und die nun zur Gemeindestraße zurückgestufte Hauptstraße, soll durch städtebauliche Sanierungsmaßnahmen wesentlich verbessert bzw. umgestaltet werden. Die Unterlagen zum Sanierungsgebiet sind hier ersichtlich:

Hinweis

Sie können die Entwürfe/Dateien der Bebauungspläne durch Anklicken als PDF-Datei öffnen. Den Acrobat Reader, den Sie zum Lesen benötigen, können Sie hier herunterladen.