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Neuer Seniorenbeirat stärkt Gemeinschaft und Lebensqualität in Weßling

  • Aus dem Rathaus

Am Dienstagabend hat der Gemeinderat fünf Mitglieder für den neu initiierten Seniorenbeirat berufen. Karin Endesfelder-Angerbauer, Hannelore Sutor, Margit Schanzlin-Schöffel, Rainer Bartschat sowie Gerhard Müller kümmern sich künftig um die Belange der älteren Bevölkerung hier im Ort. Mit Elisabeth Kratochvil und Karin Schwarz wird das Kernteam des Seniorenbeirats komplettiert.

Der Seniorenbeirat fungiert als Bindeglied zwischen der älteren Bevölkerung und den kommunalen Entscheidungsträgern. Durch die direkte Beteiligung älterer Menschen an der Gestaltung von Programmen und Dienstleistungen wird eine wertvolle Perspektive in die Entscheidungsfindung integriert. Dies fördert nicht nur die Partizipation, sondern stellt sicher, dass die Bedürfnisse und Anliegen der Senioren angemessen berücksichtigt werden.

„Schon im kommenden Frühjahr planen wir eine Ortsbegehung, um unsere Gemeinde auf Seniorengerechtigkeit, Barrierefreiheit und eventuell vorhandene Gefahrenpotentiale für Senioren zu überprüfen“, verrät Karin Endesfelder-Angerbauer, die den Vorsitz im Seniorenbeirat übernommen hat. „Wir streben eine konstruktive, respektvolle und zielorientierte Zusammenarbeit mit der Verwaltung und dem Gemeinderat an.“

Weitere Ziele, die sich der Seniorenbeirat gesetzt hat, sind beispielsweise die Intensivierung von Seniorenthemen auf der Gemeindehomepage oder die Anschaffung einer mobilen induktiven Höranlage, damit Senioren uneingeschränkt an öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen können. Auch Erleichterungsmaßnahmen hinsichtlich des Zugangs zum See strebt der neue Beirat an.  Außerdem wünscht er sich mehr Mitspracherecht bei Ortsplanungen, die die Belange von älteren Menschen beinhalten. „Wir möchten uns dafür einsetzen, dass Senioren so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Die Wohnungsangebote hier im Ort müssen daher bezahlbar und barrierefrei ausgestaltet sein. Auch neue Wohnformen wie zum Beispiel Alters-WGs müssen unbedingt im sozialen Wohnungsbau bedacht und ermöglicht werden“, so Endesfelder-Angerbauer. Darüber hinaus hat sich der Seniorenbeirat die Umsetzung eines Hilfsangebots für den Umgang mit Smartphones und Computern auf seine Agenda geschrieben. „Wir würden gerne ein entsprechendes Angebot realisieren, um Berührungsängste mit diesen Medien zu beseitigen“, erklärt die Vorsitzende.

Da der Bevölkerungsanteil der Senioren in den nächsten Jahren auf ca. 30 Prozent hier im Landkreis ansteigen wird und auch der Anteil an hochaltrigen Menschen immer mehr zunimmt, war es ein dringendes Anliegen des Gemeinderats, ein Organ zu schaffen, das sich für die Interessen dieser Bevölkerungsschicht einsetzt. Darüber hinaus sieht man in dem neu gewählten Gremium ein hohes Potential an Lebenserfahrung, von der der Gemeinderat profitieren kann. „Ich finde es wichtig, den älteren Damen und Herren hier im Ort die Möglichkeit zu geben, an kommunalen Entscheidungsprozessen mitzuwirken. Daher freue ich mich, dass wir nun einen Seniorenbeirat haben, der sich für die Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger einsetzt“, so Bürgermeister Michael Sturm. „Außerdem können durch die Beratungsfunktion des neuen Beirats Themen auch nochmal aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet und angegangen werden.“

In Zeiten des demografischen Wandels gewinnt die Arbeit des Seniorenbeirats zunehmend an Bedeutung. Die ältere Generation ist ein wertvoller Bestandteil unserer Gemeinschaft, der nicht nur Respekt und Anerkennung verdient, sondern auch aktiv in den gesellschaftlichen Prozess eingebunden werden sollte. Ein funktionierender Seniorenbeirat ist der Schlüssel dazu und seine Bedeutung erstreckt sich über die gegenwärtige Generation hinaus – er legt den Grundstein für eine fürsorgliche und integrative Gemeinde auch für kommende Generationen.

Alle Mitglieder arbeiten übrigens ehrenamtlich und ohne Aufwandsentschädigung. Das was sie antreibt, ist die Aussicht, etwas für die älteren Menschen hier im Ort bewirken zu können. „Wir freuen uns schon darauf, einen entscheidenden Beitrag dafür zu leisten, dass unser Heimatort auch für die ältere Generation ein lebens- und liebenswertes Fleckchen Erde bleibt“, so Endesfelder-Angerbauer.

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